Wildhalter Bayern

Die Wildhaltung hat in Bayern eine lange Tradition und verbindet landwirtschaftliches Know-how mit verantwortungsbewusstem Umgang mit Natur und Tier. Bayerische Wildhalter stehen für eine nachhaltige, tiergerechte und naturnahe Haltung von Wildtieren wie Rotwild, Damwild, Sikawild, Muffelwild oder Schwarzwild.

Unsere Betriebe arbeiten im Einklang mit den natürlichen Bedürfnissen der Tiere. Großzügige Gehege, artgerechte Fütterung und eine stressarme Haltung sind zentrale Grundlagen unserer Arbeit. Gleichzeitig leisten Wildhalter einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft und zur Erhaltung regionaler Strukturen im ländlichen Raum.

Wild aus bayerischer Haltung ist ein hochwertiges Lebensmittel. Es zeichnet sich durch kurze Transportwege, transparente Herkunft und eine kontrollierte Aufzucht aus. Die Kombination aus traditioneller Erfahrung und modernen Standards garantiert Qualität, die man schmeckt.

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Aktuelles

Jahreshauptversammlung 25.10.26

Gestern fand unsere Jahreshauptversammlung in Denkendorf statt. Neben dem Rückblick auf die Verbandsarbeit und wichtigen Themen für die Zukunft stand vor allem die Neuwahl unseres Landesvorstands im Mittelpunkt.

Zum neuen Landesvorsitzenden wurde Walter Albrecht gewählt. Unterstützt wird er von den drei stellvertretenden Vorsitzenden Martin Biegerl (1. Stellvertreter), Stefan Rüger (2. Stellvertreter) und Thomas Rebiger (3. Stellvertreter). Wir gratulieren dem gesamten Vorstand herzlich zur Wahl und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit für die Zukunft der landwirtschaftlichen Wildhaltung in Bayern!

Ein besonderer Dank gilt Max Weichenrieder, der nach vielen Jahren an der Spitze nicht erneut kandidierte und zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Vielen Dank für deinen langjährigen Einsatz und dein Engagement für unseren Verband! 👏

Auch der fachliche Austausch kam nicht zu kurz: Spannende Vorträge zum Sikawild als invasive Art, zur Tiergesundheit und zum Gesundheitsmanagement sowie zu aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen lieferten wertvolle Impulse für die Praxis.

Neben diesen Fachthemen standen auch wichtige politische Herausforderungen im Fokus – von verlässlichen Rahmenbedingungen in der Agrarpolitik über den Abbau bürokratischer Belastungen bis hin zum Umgang mit dem Sikawild.

Mit einem neuen Vorstand, klaren Zielen und einem starken Miteinander gestalten wir die Zukunft der Wildhaltung in Bayern!

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Gehegewildhaltung
in Bayern

In früheren Jahrhunderten war Wild den Fürstenhöfen, Herrscherhäusern und dem hohen Klerus vorbehalten. Das Wild kam ausschließlich aus der freien Wildbahn oder aus Wildgehegen, die speziell für die Fürstenhöfe, Herrscherhäuser und Klöster angelegt wurden. 
 
Fortschrittliche bayerische Landwirte begannen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, in landwirtschaftlichen Gehegen Wild, vor allem Dam- und Rotwild, zu halten.
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Welche Leistungen
Bietet der Landesverband

Alle Mitglieder haben Anspruch auf Hilfestellung des Landesverbandes in betrieblichen Anliegen, insbesondere Beratung in Rechtsfragen und Hilfestellung im Behördenverkehr. Zur fachlichen Information führt der Verband in Zusammenarbeit mit der staatlichen Beratung Fortbildungsveranstaltungen durch.

Genießen mit Wild

Saftiger Hirschbraten ganz leicht selbstgemacht

Der perfekte Hirschbraten? „Ist ganz einfach“, sagt Beate Vitzthum vom Gasthaus „Zum Grünen Tal“ in Poppenreuth bei Kammerstein. Die Familie führt ihr Gasthaus mit gutbürgerlicher Küche seit Generationen. Spezialitäten des Hauses sind natürlich Wildgerichte vom Damwild aus dem eigenen Gehege.

Damwildburger

Und für alle Experimentierfreudigen haben wir noch einen Spezialtipp zum Thema „Genießen mit Wild“: Damwildburger! Für dieses Rezept wird das Gasthaus nämlich heiß geliebt – und wir möchten euch die Zubereitung auf keinen Fall vorenthalten.

Landwirtschaftliche Gehegewildhaltung

In früheren Jahrhunderten war Wild den Fürstenhöfen, Herrscherhäusern und dem hohen Klerus vorbehalten. Das Wild kam ausschließlich aus der freien Wildbahn oder aus Wildgehegen, die speziell für die Fürstenhöfe, Herrscherhäuser und Klöster angelegt wurden. 
 
Fortschrittliche bayerische Landwirte begannen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, in landwirtschaftlichen Gehegen Wild, vor allem Dam- und Rotwild, zu halten.

Wofür setzt sich der Landesverband ein?

Die landwirtschaftliche Wildhaltung hat in den letzten Jahren in Bayern erheblich an Bedeutung gewonnen. Damit ergeben sich zwangsläufig auch Probleme und neue Interessen, die gemeinschaftlich in einem Berufsverband leichter zu lösen bzw. zu besprechen sind.
Die Sicherung der Wirtschaftlichkeit unserer landwirtschaftlichen Gehegewildhaltung, die dafür notwendige Einflussnahme auf bayerische, deutsche und europäische Politik in Zusammenarbeit mit Vertretern der Agrarpolitik und der Behörden sind vorrangige Aufgaben des Verbandes. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Absatzförderung heimischen Gehegewildes.