18.11.2017

Regionalversammlung Oberpfalz am 18.11.2017

Am 18.11.2017 fand die diesjhrige Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Oberpfalz statt.

 
Martin Biegerl im Amt besttigt
 
Bezirksversammlung der oberpflzischen Wildhalter
 
 
 
Heinzhof/Lks. Amberg-Sulzbach. Martin Biegerl wird den Bezirksverband der oberpflzischen Wildhalter als 1. Vorsitzender weiter anfhren. Ihm zur Seite steht Ernst Mller als 2. Vorsitzender. Als neue Beisitzer fungieren Andreas Gruber und Ernst Kammermeier. Das ist das Ergebnis bei der Wahl im Rahmen der Regionalversammlung vom Landesverband landwirtschaftlicher Wildhalter in der Waldschnke am Hirschpark Ich wnsche mir, dass wir mehr Schwung in die Wildhaltung bringen. Wir mssen uns mehr zusammentun und gemeinsam die Vermarktung unserer hochwertigen Produkte strker in die Hand nehmen, erklrte er.
 
Bei seinem Jahresrckblick erinnerte er an die Bundesfachtagung in Brandenburg und die Landesversammlung in Denkendorf. Derzeit zhlt die oberpflzische Organisation 83 Mitglieder. Lasst uns zusammenhalten, weitere Mitglieder werben und uns whrend des Jahres fters bei Stammtischen treffen, forderte er seine Kollegen auf. Auerdem wies Biegerl auf die Einkaufsgemeinschaft ber den Landesverband hin, wo es Messer, Khltragetaschen, Rezepte und Flyer zu erwerben gibt. Zudem sollte verstrkt die Mglichkeit der Internet-Plattform genutzt werden.
 
Als Tagesthema 2017 nannte der Bezirksvorsitzende den Wolf, der glcklicherweise bisher noch nicht berall aufgetreten ist, aber der nicht vor Grenzen halt machen wird. Wichtig ist, unsere Sorgen und Nte ffentlich zu machen, uns zu wehren und uns mit allen Weidetierhaltern zusammenzutun. Denn wir sitzen alle in einem Boot, betonte er.
 
Zudem machte Biegerl seine Kollegen auf Vermarktungswege fr Abwurfstangen bis zwei Jahren von Rot- und Damwild aufmerksam, die er aufgetan hat. So nimmt eine Firma in Tirschenreuth Ware auf, die sie zu Hundeknochen verarbeitet. Diese kann direkt abgeliefert oder per Postweg geschickt werden. Nheres ist ber den Landesverband zu erfahren.
 
Auch Landesvorsitzender Max Weichenrieder bezog klar Stellung: Wir brauchen den Wolf nicht. Es ist notwendig, wolfsfreie Gebiete zu definieren, die durch Prventionsmanahmen freigehalten werden. Weiter gab Weichenrieder zu bedenken, dass die Weidelandschaft ein wesentlicher Bestandteil der Kulturlandschaft ist und es in Bayern relativ viele kleine Gehege gibt. Zahlreiche Gehege befinden sich am Wald- und Gewsserrand. Bei vielen ist ein Schutz nicht mglich, so der Vorsitzendem der zudem einen Haftungsfonds fr smtliche Schadensformen forderte. Weiter machte er auf Bestrebungen seitens des Landesverbandes aufmerksam, die 28 Tage-Regelung durch eine Art Betreuungsvertrag mit dem TGD-Tierarzt zu ersetzen, um die Lebendbeschau zu vereinfachen.  
 
Dazu wurde vom TGD und Landesverband zusammen ein Betriebserhebungsbogen ausgearbeitet. Damit wird den Wildhaltern eine Reihe von Punkten an die Hand gegeben, die zu einem gesunden Tierbestand beitragen und die Wildhaltung erfolgreich machen. Der Landesverband bietet das Monitoring in Verbindung mit dem Tiergesundheitsdienst an, damit das tiergesundheitliche Niveau der Gehegewildhaltung so weit wie mglich und ntig verbessert und auch dokumentiert werden kann.
 
Bei den Fachvortrgen widmeten sich Helmut Bamler, Leiter des Lehr- und Versuchsgeheges Pfrentschweiher, und Fachberater Andreas Kosel vom Amt fr Ernhrung, Landwirtschaft und Forsten Schwandorf den Futtermitteln in der Wildhaltung, wobei deren Beurteilung, Vor- und Nachteile und Einsatzgrenzen im Vordergrund standen.
 
Quelle: Helga Gebendorfer